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Weltreligionen im Gespräch: „Hinduismus“ - Ein Film von Hans Küng

Im Anschluss an den Film: Ein Blick in den Lebensalltag einer tamilischen Familie aus Heidenheim

Termin: 29. Juni 2016, 19.30 Uhr
Ort: Kapellensaal
Leitung: Pfarrerin Christiane Rabus-Schuler
Eintritt: frei (Spenden willkommen)

(Dokumentarfilm, Schweiz/Deutschland 1997, 60 Min., empf. ab 14 Jahren)

Im Mittelpunkt unseres zweiten Film- und Gesprächsabends steht der Hinduismus als älteste Religion der Welt. Die Bezeichnung Hinduismus ist eigentlich eine europäische Erfindung. Dahinter verbirgt sich eine Fülle von religiösen Strömungen und Traditionen, die alle in Indien entstanden sind und in denen es zahlreiche Götter gibt. Die Hindus selbst nennen ihre Religion meist „ewige Ordnung“, auf Sanskrit „Sanâtana Dharma“. Damit ist eine umfassende kosmische Ordnung gemeint, die für alle Menschen und Lebewesen gilt, für alle Klassen und Kasten. Hans Küng erzählt in seiner Filmreise durch Indien von den heiligen Schriften, vom Ritual der Feuerbestattung, von der Philosophie der Upanishaden, von Mahatma Ghandi und von den Pilgerfahrten an heilige Orte. Er führt durch dreieinhalb Jahrtausende religiöser Entwicklungen, durch Philosophie und Volksreligion.

Im Anschluss an Küngs Film erzählt Mathusja Kunasegaran in einem Gespräch, welche Rolle der Hinduismus für sie und ihre tamilische Familie im Alltag spielt. Die Familie stammt ursprünglich aus Sri Lanka und lebt seit 30 Jahren in Heidenheim. Welche Rituale prägen ihren Alltag? Welche Feste werden im Laufe eines Jahres und des Lebens gefeiert? Ernährt sich die Familie wirklich vegetarisch? Gibt es eigentlich Religionsunterricht für Hindus? Nach dem Gespräch besteht die Möglichkeit zu Begegnung und Austausch.