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Heidenheimer Abendvorträge zur Klosterkultur

Wunibald – ein Mönch mit Geheimnissen? Die Frühgeschichte des Klosters Heidenheim neu betrachtet

Termin: 19. Oktober 2016,19.30 Uhr
Ort: Kapellensaal
Referent: Klaus Kreitmeir (Eichstätt)

In Kooperation mit dem Diözesanbildungswerk Eichstätt e.V.

Ausgehend von den Texten, die die Nonne Hugeburc auf Weisung des Bischofs Willibald über Wunibald, den Gründerabt des Benediktinerklosters Heidenheim, schrieb, soll folgenden Fragen nachgegangen werden: Wie schildert Hugeburc, die ja eigentlich den Auftrag hat, die Lebensgeschichte eines Heiligen zu verfassen, Wunibald, wie seine Zeitgenossen? Unterscheidet sie bei der Beschreibung der Zeitgenossen zwischen Baiern und Franken und wenn ja, warum? Was verrät die Vita Wunibalds über die Klostergründung, über den Gründer, über seine Vorstellungen von Mönchtum unddie Nachfolge Christi? Unterscheidet sich die Gründung Wunibalds von anderen Klostergründungen jener Zeit? Welche Rolle spielen dabei die Herkunft Wunibalds, seine Familie, die Ortsgroßen und vor allem der bischöfliche Bruder Willibald? Und: Warum hat Wunibald ausgerechnet Heidenheim als Ort seiner Klostergründung gewählt?

Klaus Kreitmeir hat seine historischen Forschungen bei Prof. Dr. Ernst Reiter am Lehrstuhl für Mittlere und Neue Kirchengeschichte der Katholischen Universität Eichstätt begonnen. Seit 1985 arbeitet er als Journalist bei unterschiedlichen Zeitschriften und für verschiedene Medien, z.B. als Autor von Büchern oder eines 45-Min.-Fernsehfilms über das Leben des heiligen Franz Xaver für das Bayerische Fernsehen. Heute ist er Redakteur der Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt.