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Tagesexkursion: „Auf den Spuren von St. Gunthildis“

Termin: 25. April 2015, ganztägig
Treffpunkt: 9.00 Uhr vor Bhf. Treuchtlingen; Rückkehr gegen 18.00 Uhr
Reiseleitung: Heinz Ottinger (Initiator des Ökumenischen Pilgerweges)
spirituelle Begleitung: Dekan Klaus Kuhn
Kosten: 25 € p.P. (enthält Busfahrt und Führungen). Mittagessen ist in der Klosterschenke Plankstetten bestellt.
Anmeldung: erforderlich bis Mi, 15. April über Dekanat Heidenheim, Tel. 09833/275 oder dekanat.heidenheim@elkb.de

Foto © Mattis, Wikimedia
Foto © Mattis, Wikimedia

Mit Heinz Ottinger, einem passionierten „Gunthildis-Detektiv“, begeben wir uns auf Spurensuche nach einer vergessenen Heiligen. St. Gunthildis wurde im späten Mittelalter als Schutzpatronin der Dienstboten und als Fürsprecherin bei krankem Vieh verehrt. Ihre Grablege ist bis zum 17. Jh. in Suffersheim bezeugt. Über ihr Leben ist kaum etwas überliefert, obgleich Bischof Gundekar II. (1057-1075) sie in seinem Pontifikalbuch (Gundekarianum) zu den 12 Bistumsheiligen zählte.

Die Exkursion hat wichtige Verehrungsstätten zum Ziel. Sie führt von der ökumenischen Gunthildiskapelle („Schneckenhaus Gottes“) und der ehem. Begräbniskirche St. Michael in Suffersheim zur Wehrkirche von Biberbach (bei Plankstetten). Hier findet sich die älteste figürliche Darstellung der Heiligen (mit Milchkrug und Käselaib) sowie ein vorreformatorisches Tafelgemälde, das die Lebensgeschichte der Heiligen in 9 Bildern erzählt. Bei einem Abstecher zur Benediktinerabtei Plankstetten - wo die heutige Gunthildis-Legende entstand -, werden wir von Abt Beda begrüßt. Nach Besichtigung der Klosterkirche besuchen wir auf der Rückfahrt die Scheunenkirche St. Gunthildis in Dettenheim (bei Weißenburg), wo die Kirchenpatronin auf einem Wandteppich abgebildet ist.