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Die Symbolik von Pflanzen in der Geschichte

Eine Botanische Studienwanderung

Termin: 18. Mai 2014
Treffpunkt: 14.00 Uhr vor dem Münster

"Das Äußere einer Pflanze ist nur die Hälfte der Wirklichkeit", wusste schon Johann Wolfgang von Goethe. Blumen und Pflanzen sind nicht nur schön anzuschauen, nützlich und als Geschenk beliebt, sondern sie sind von A bis Z, von Akelei bis Zypresse, immer auch Bedeutungsträger, und zwar in fast jeder Kultur und Religion (nach der Mythologie der Pygmäen auf Malakka sind sogar die Menschen aus Blumen geschlüpft…).

Auf seiner Studienwanderung nimmt Gerhard Bayerköhler uns auf einen spannenden kulturgeschichtlichen Ausflug in die Welt unserer Pflanzen mit. Er erschließt uns an konkreten Beispielen die symbolische und wechselvolle Bedeutung von Pflanzen in der Antike und christlichen Religion - man denke nur an den dreiteilig geblätterten Klee oder die Erdbeere, die im Christentum für die Dreifaltigkeit standen, oder an den Akelei, dessen Blütenteile an Tauben erinnern, die den heiligen Geist verkörpern. Die Reinheit der weißen Lilie - im Christentum das Mariensymbol schlechthin - soll übrigens Aphrodites Neid so sehr erregt haben, so dass sie der Blüte zusätzlich einen Eselsphallus als Stempel eingepflanzt hat…

Leitung: Gerhard Bayerköhler, Apotheker
Kosten: 5 € p.P.; Dauer: ca. 2 h

Kontakt und Anfragen: Dr. Anne Müller; Anmeldung erbeten über Zweckverband bis 12. Mai 2014