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Lebensthema: Die letzten Dinge

„Lästiger Papierkram? Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung“

Termin: 27. Januar 2016,19.30 Uhr
Ort: Seminarraum Kloster
Referentin: Michaela Frei (Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen)
Kosten: 3,00 € 

In Kooperation mit den Landfrauen Heidenheim.

Die Vorstellung, bei schwerer Krankheit, nach einem Unfall oder auch bei Demenz nicht mehr mitzubekommen, was mit uns passiert, kann sehr belastend sein. Wer selbst dar- über entscheiden will, ob lebenserhaltende Maßnahmen im Notfall durchgeführt oder auch beendet werden, braucht eine Patientenverfügung. Sie schafft Sicherheit, falls der eigene Wille nicht mehr erklärt werden kann, was im Fall der Fälle auch zu einer deutlichen Entlastung der Angehörigen führt.

Unser Vortrag will Hilfestellung leisten und über die Abfassung dieses wichtigen Dokuments informieren. Er klärt darüber auf, wie eine Patientenverfügung aussehen muss und mit welchen persönlichen Formulierungen der eigene Willen zweifelsfrei bekundet werden kann. Eine wichtige Ergänzung zur Patientenverfügung - und ebenfalls Thema des Vortrags - ist die Vorsorgevollmacht. Sie regelt, welche Personen im Notfall die Entscheidungen in persönlichen und finanziellen Angelegenheiten übernehmen sollen. Eine Ehe oder enge Verwandtschaft bietet nämlich noch längst keinen Schutz davor, dass das Gericht im Zweifelsfall eine völlig fremde Person als Betreuer/in bestellt! Ein Vordruck für Ihre eigene Vorsorgevollmacht wird Ihnen im Seminar zur Verfügung gestellt.

Dieser Vortrag ist Teil unserer Veranstaltungsreihe „Die letzten Dinge“. Sie wird fortgesetzt mit dem Seminar „Erwachsene beschäftigen sich mit Sterben und Tod“ am 24. Februar 2016.